Die Dreieichbahn bei Frankfurt am Main / Germany
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Skizze Haltepunkt Weibelfeld

Die Einrichtung des neuen Haltepunkts Weibelfeld ist eine Forderung der Gebietskörperschaften. Er kommt nicht nur den ca. 800 Schülern und 2500 in der Nähe der Weibelfeldschule lebenden Einwohnern zugute, sondern ist auch im Hinblick auf die rund 2300 Beschäftigten im nahe gelegenen Industriegebiet von Bedeutung.

Mit ca. 8 - 10 Minuten Wegezeit für den rund 600 m langen Weg zur Weibelfeldschule bewegt sich der Zeitaufwand in einem vertretbaren Rahmen. Ein zur Bahnstrecke parallel verlaufender Fußweg kann genutzt werden.

Der neue Haltepunkt Weibelfeld ist östlich der Autobahnbrücke etwa. von km 3,980 bis km 4,1 vorgesehen. Die Entfernungen zu den benachbarten Stationen Sprendlingen und Dreieichenhain betragen ca. 1,5 km bzw. 1,2 km. Am Haltepunkt Weibelfeld ist ein Bahnsteig mit 120 m Länge und einer Höhe von 0,76 m über Schienenoberkante geplant.

 

Foto: A. Schöniger

Dreieichenhain, Bahnübergang BÜ 4,111 km: Obwohl die Stadtverordneten Dreieichs Anfang der 90er bereits forderten, den Haltepunkt Weibelfeldschule zum Fahrplanwechsel 1992/93 in Betrieb zu nehmen, ist, wie hier auf dem linken Foto vom 12. Oktober 1995 zu sehen, noch nichts geschehen.

Im Foto unten vom 10. Februar 1996 ist das Drängelgitter am Bahnübergang gut zu erkennen.

22.07.1992:


Die Deutsche Bundesbahn will die Dreieichbahn gemeinsam mit den Anliegergemeinden Dreieich, Rödermark, Epperts-hausen, Münster und Dieburg bis 1997 modernisieren und die Kommunen an den Investitionskosten von ca. 17,4 Mio. Euro beteiligen.

Den Wunsch der Stadt Dreieich, den zusätzlichen Haltepunkt Weibelfeldschule einzurichten, will die Bundesbahn in ihrer Überlegung aufnehmen.

Foto: A. Schöniger

03.03.1993:

Der Magistrat der Stadt Dreieich fordert die Bahn auf, folgende Punkte bei der Planung zu berücksichtigen:

  • Alle Stationen sollen für Fahrgäste mit Rollstühlen oder Kinderwagen gut erreichbar sein.

  • Die Dreieichbahn soll nach Frankfurt weitergeführt werden, ohne dass in Buchschlag umgestiegen werden muss, da nur so die Fahrgäste diese Verkehrsanbindung akzeptieren.

  • Der Zugverkehr muss mit dem Busverkehr verknüpft werden.

  • An der Weibelfeldschule soll ein zusätzlicher Haltepunkt aus nördlicher Richtung eingerichtet werden.

  • Unter der Autobahn soll eine P+R-Anlage für rund 20 Autos und eine B+R-Anlage für rund 25 Fahrräder gebaut werden.

20.01.1994:

 

Vertreter der Bahn AG, hessischem Wirtschaftsministerium, RMV sowie der betroffenen Kommunen und der Kreise Offenbach und Darmstadt-Dieburg treffen sich zu einem Gespräch über die Modernisierung der Dreieichbahn.
Dazu müssen teilweise die Bahnhöfe ausgebaut, Signale umgerüstet und schienengleiche Übergänge gesichert werden.
Die Stadt Dreieich hat eine Erhöhung der Bahnsteige von 55 auf 76 cm verlangt, um den Zugang für Behinderte und Rollstuhlfahrer zu erleichtern. Zu den Wünschen gehöre auch eine einheitliche Bahnsteiglänge von 100m, sowie ein zusätzlicher Haltepunkt in der Nähe der Weibelfeldschule.
Um den Anreiz zum Umsteigen zu erhöhen, sollten zusätzlich Züge bis nach Frankfurt durchfahren, ohne dass Pendler in Buchschlag auf die S-Bahn umsteigen müssen.

05.12.1996:

Am neu zu bauenden Haltepunkt Weibelfeld wird mit dem ersten Spatenstich der Startschuss für die Modernisierung der 23,5 km langen Dreieichbahn gegeben. Dreieichs Bürgermeister Bernd Abeln, Staatssekretär Matthias Kurt, Dr. Jürgen Kastner, Konzernbeauftragter der Bahn AG sowie Landrat Josef Lach griffen zum Spaten. Die eingleisige Trasse zwischen Dreieich-Buchschlag und Dieburg soll Mitte 1998 für eine Zuggeschwindigkeit von 80 km/h ausgelegt werden. Dazu sollen die Kurven vergrößert und Erhöhungen eingebaut werden. Bestandteil der 17,1 Mio. Euro teuren Modernisierung sei der zusätzliche Haltepunkt Weibelfeld in Dreieichenhain und neue Bahnsteige in Eppertshausen sowie Offenthal. Die Haltestellen der übrigen Orte sollen auf den neusten S-Bahn-Stand gebracht werden, hieß es. Zu den Kosten kommen noch 5,8 Mio. Euro für den Kauf neuer Fahrzeuge sowie 2,76 Mio. Euro für die Bauplanung und die Verwaltungskosten.

Spatenstich am 5.Dezember 1996. Quelle: DB Archiv
Von Links: Dreieichs Bürgermeister Bernd Abeln, Staatssekretär Matthias Kurth, Dr. Jürgen Kastner, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG und Landrat Josef Lach.

Foto: A. Schöniger

27.10.1997:

Die Dreieichbahn hält am neuen Haltepunkt Dreieich-Weibelfeld. Staatssekretär Matthias Kurth (SPD) vom hessischen Verkehrsministerium hatte sich dafür eingesetzt, die Züge, falls möglich, schon früher dort halten zu lassen.

Das Foto links zeigt die Bauarbeiten des Haltepunktes im September 1997.

24.05.1998:

Zum Fahrplanwechsel nimmt die modernisierte Dreieichbahn ihren Betrieb auf. Die Züge rollen von 8 bis 20 Uhr im 30-Minuten-Takt und die Mitfahrt ist kostenlos. Am Haltepunkt Weibelfeld beginnt nach kurzen Ansprachen um 10:30 Uhr die Feier:
Foto: A. Schöniger Foto: A. Schöniger

10.05.1999:

Mit 261 TEuro fördert das Land Hessen den Ausbau der Haltestelle „Dreieich-Weibelfeld“. Fahrgäste haben dann die Möglichkeit, in Linienbusse umzusteigen. Der Zuschuss ist dafür gedacht, die Bushaltestelle behindertengerecht auszubauen. Am Haltepunkt Weibelfeld der Dreieichbahn sollen außerdem 11 P+R-Stellplätze sowie 20 überdachte Fahrradabstellplätze entstehen.

 

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