Die Dreieichbahn bei Frankfurt am Main / Germany
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Ist-Zustand vor der Modernisierung

Geplanter Zustand bzw. Veränderungen

Laut Netzverkehrsuntersuchung im Jahr 1988 durch den FVV sind in Urberach an einem durchschnittlichen Werktag von Montag - Freitag 623 Ein- und Aussteiger.

Der Bf Urberach ist mit einem Fahrdienstleiter (1,8 P) besetzt.

Gleis 1= Ladegleis mit Ladestraßenkante
Gleis 2 = Durchgehendes Hauptgleis mit je einem Ausfahr-signal in beide Richtungen
Gleis 3 = Kreuzungs-/Überholungsgleis mit je einem Ausfahrsignal in beide Richtungen.

Am Gleis 2 ist ein Bahnsteig mit einer Länge von 120 m und am Gleis 3 ein Zwischenbahnsteig mit einer Nutzlänge von 140 m vorhanden. Beide Bahnsteige haben eine Höhe von ca. 30 cm über SO.

Der Zugang zum Bahnsteig 3 erfolgte bisher über den Bahn-übergang in km 12,683.

Der Bahnhof Urberach bleibt nach dem künftigen Betriebs-programm Kreuzungsbahnhof, welcher im Richtungsbetrieb betrieben wird.

Es ist der Einbau von zwei neuen 500'er Weichen geplant, wobei die derzeitige Weiche 1 (Bauform 190-1:9) durch eine neue Weiche 1 in alter Lage zu ersetzen ist und die neue Weiche 2 soweit in die Kurve in Richtung Ober Roden zu verschieben ist, dass sie nicht im Bereich des BÜ "Bahnhofstraße" (km 12,685) liegt. Der BÜ wird somit zweigleisig.

Die derzeitige Weiche 4 (Bauform 190-1:9) ist dadurch entbehrlich und kann mit Lückenschluß zurückgebaut werden.

Mindestens im Gefahrpunktabstand von 50 m vom Grenz-zeichen der neuen Weiche 1 ist das Ausfahrsignal aus Gleis 2 in Richtung Buchschlag-Sprendlingen aufzustellen.

Am Kreuzungsgleis 2 ist ein neuer Außenbahnsteig für die Relation Dieburg - Ober Roden - Buchschlag-Sprendlingen mit einer Nutzlänge von 120 m und einer Höhe über SO = 0,76 m geplant.

Der Zugang vom Bahnsteig 1 zum neuen Außenbahnsteig am Gleis 2 erfolgt über eine neu herzustellende Fußgänger-unterführung FU, deren Achse in km 12,577 zum Liegen kommt.

Der Bahnsteig am Gleis 1 ist, genau wie der neue Außenbahnsteig am Gleis 2, für eine Nutzlänge von 120 m und 0,76 Höhe über SO herzustellen.

Es sind gleichzeitige Einfahrten im Richtungsbetrieb (Einsparung von je 2 Ausfahrsignalen) vorgesehen.

Das alte Gleis 1 (Freiladegleis) ist entbehrlich und kann mit der alten Weiche 2 und dem Prellbock zurückgebaut werden.

 

Weichenskizze 1993

Fußgängerunterführung bei km 12,577

Weichenskizze 1998

Geschwindigkeit für alle Fahrwege von Zügen
von/nach Gleis 2 (durchgehendes Hauptgleis) 60 km/h von/nach Gleis 3 (Kreuzungsgleis) 40 km/h

Geschwindigkeit für alle Fahrwege von Zügen
nach Gleis 1 (durchgehendes Hauptgleis) 60 km/h
von Gleis 1 70 km/h
von/nach Gleis 2 (Kreuzungsgleis) 60 km/h

Ersatzloser Verzicht auf das Stellwerk Uf in Urberach, Bauart Jüdel, Baujahr 1934.
Eine Fahrkartenausgabe (Fka) ist in Urberach vorhanden. Die verkehrlichen Aufgaben werden in Urberach vom Fahrdienstleiter (Fdl) mit übernommen.

Die bisherige örtliche Besprechung durch den Fahrdienst-leiter entfällt.

Im frachtpflichtigen Wagenladungsverkehr ist die Bedienungswürdigkeit des Tarifpunkts Urberach nicht mehr gegeben.

Die Gleisanschlüsse Perlite Gmbh & Co. sowie Telenorma zwischen Urberach und Ober Roden wurden gekündigt.

Der Gleisanschluss RWE wird als schlüsselabhängige Ausweichanschlußstelle an das Streckengleis zwischen Hp Offenthal und Bf Urberach angebunden.

Jeder Bahnsteig wird auf einer Länge von 60 m beschallt.

Wegen der beabsichtigten Auflassung und des Verkaufes der EG's ist jeder Bahnsteig auszustatten mit:
2 Wetterschutzhäusern, 1 Sitzbank (5 x 2 Sitze),
1 Fahrplanvitrine, 1 Streusandbox, 1 Papierkorb.

Elektrische Zuganzeiger sind nicht vorgesehen. Die Reisenden werden mittels Lautsprecheranlagen über den Zugverkehr informiert. Auf den Bahnsteigen sind Hinweisschilder "Nur Richtung ... (Zielbahnhof)" ausreichend.

Uhren: Auf jedem Bahnsteig ist etwa in der Mitte eine Uhr auf-zustellen.

Sehen Sie hier einige Fotos der Bautätigkeiten:

Alte Bahnhofeinfahrt Neue Bahnhofeinfahrt
Aus Ober Roden kommend, die alte Einfahrt ...
... und die neue Einfahrt in den Bahnhof Urberach.
Fußgängerunterführung September 1997
Fußgängerunterführung November 1997
Der Bau der Fußgängerunterführung im September 1997 ...
... und im November 1997. Die Stützmauer für den Bahnsteig parallel der Straße "Am Entenweiher" ist betoniert worden.
Am Entenweiher im Dezember 1997 Gleisanlage Dezember 1997
Dezember 1997: Bahnsteigbau parallel "Am Entenweiher".
Und der Gleisbau, Blick über das Gleis 2 zum Bahnhof.
Gleisanlage Dezember 1997 Gleisanlage Dezember 1997
Und der Blick über das Gleis 1 zur Eisenbahnüberführung Rodaustraße.
Die gleiche Blickrichtung, allerdings etwa 150m weiter in Richtung Ober Roden. Links ist das alte Bahnhofsgebäude zu erkennen.
Bahnsteig/Gleisbau im März 1998
Die Gleisanlage und der Bahnsteigbau ...
... im März 1998 - zwei Monate vor der Eröffnung.

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