Die Dreieichbahn bei Frankfurt am Main / Germany
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Bis ins Jahr 1989 dauerte im Bahnhof Münster (b Dieburg) der Bahnhofsbetrieb in dem über 100 Jahre alten Backstein-gebäude.

Im Foto links von 1978 sind noch die drei Gleise zu sehen. Im linken Gleis fährt eine V100 mit einem Güterwaggon. Ausserdem ist am Bahnhof noch die original Güterhalle vorhanden. Diese wurde in einer Nacht- und Nebelaktion abgerissen.

Das Foto rechts zeigt das alte Bahnhofsgebäude Ende 1992. Die Bahn AG hat bereits den Bahnsteig erneuert. An den Kosten von 38 TEuro hat sich die Gemeinde mit rd. 14 TEuro beteiligt. Die Gemeinde Münster hat das Gebäude von der Bahn AG zu einem günstigen Preis erworben. Die Erneuerung der Außenanlage kostete rund 215 TEuro, wovon das Land Hessen knapp 54 TEuro zahlte. Es entstehen eine geschlossene Glas-Wartehalle, 27 Fahrradständer (davon 12 in abschießbaren Boxen), sowie 20 P+R-Stellplätze.
Das Gebäude sowie die Güterhalle werden an eine Bürgerin und Apothekerin aus Münster verpachtet. Einen Unterpacht-vertrag hat Frau Gabriele Müller aus Dieburg unterschrieben, welche ein Bistro und Wein-Restaurant eröffnen möchte. Das erste Stockwerk wird als Wohnraum umgebaut. Die angren-zende Güterhalle will der Radsportverein herrichten.
Der Keller diente im Krieg als Luftschutzraum.

 

Im Wald von Münster befand sich das Munitionsdepot Münster/ Pine-Barracks: 545. Waffen - und Munitions-kompanie des US-Heeres zur Versorgung der 3. US-Panzerdivision und Einheiten des V.US-Korps mit Atomsprengköpfen. Der Zugang hierzu erfolgte über ein etwa 3 km langes Gütergleis, welches sich nahe des alten Bahnhofs in Eppertshausen von der Dreieichbahn trennte. Von Eppertshausen kommend, führt es hier in den Wald...

... und unter der Bundesstraße B45 durch.
Nach der B45 führt das Gleis gen Westen ... ... und ist kurz danach kaum passierbar.
Hier endet für den Besucher das Gleis am Gelände der Muna Münster, dem Munitionsdepot Münster. Um das Gelände gibt es einen gewissen Mythos. Nach dem Abzug der Amis 1993 wurde das Gelände leergeräumt und erst 1997/98 Deutschland übergeben. Es befindet sich im Besitz des Bundesvermögensamtes. Ein Foto von der Rückseite des Bahnhofs auf der Muna stellte mir M.Klinkerfuss zur Verfügung.
1961 wurde die Muna während der Kubakrise noch einmal sehr stark genutzt. Dutzende Munitionszüge rollten heraus.

 

Für den historischen Teil wird noch Material benötigt. Bitte helfen Sie mir, diese Seite zu füllen. Wer hat Fotos vom Güterverkehr zur Muna?

 

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