Die Dreieichbahn bei Frankfurt am Main / Germany
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Am Samstag den 2. April und am Sonntag den 3. April 2005 fanden die Sonderfahrten anläßlich der 100 Jahrfeier statt.
Am Samstag fuhr der Sonderzug von Neu-Isenburg nach Ober Roden und zurück. Anschließend wurde eine Gästefahrt im 65 km langen Rundkurs von Neu-Isenburg über Ober Roden, Dieburg, Darmstadt-Nord zurück nach Neu-Isenburg durchgeführt.
Am Sonntag wurden fünf Rundfahrten durchgeführt. An beiden Tagen herrschte Spitzenwetter, am Sonntag war es 21°C warm.

DANKE,

sage ich bestimmt nicht nur für mich, sondern für alle Eisenbahnfreunde an Herrn Alex Müller, Geschäftsführer der Firma IGDB GmbH, und seinen Mitarbeitern für die Organisation der Sonderfahrten zur 100 Jahrfeier der Dreieichbahn.

Sehen Sie hier eine Auswahl von 64 Fotos aus insgesamt 688 Fotos die ich an den beiden Sonderfahrtagen machte (und für die ich an den beiden Tagen 255 km zwischen Buchschlag und Dieburg zurücklegte):

Buchschlag

Um 17:37 Uhr trifft sie ein: die Dampf-Güterlok 52 4867 der Historischen Eisenbahn Frankfurt am Main zieht den Sonderzug. Diese 52 wurde 1943 in Berlin-Babelsberg abgeliefert und kam zunächste zum BW Komotau (Rbd Dresden). Nach Kriegsende verblieb sie bei der Österreichischen Bundesbahn. Ende 1980 erwarb die Historische Eisenbahn Frankfurt (M) die Lok und ließ sie wieder weitgehend in den Originalzustand versetzen. Die 1600 PS starke Lok mit Barrenrahmen ist vor- und rückwärts 80 km/h schnell.
Viel Gedränge am Bahnsteig. Schnell einsteigen, der Fahrplan muss eingehalten werden. Der Blick auf den Bahnsteig vom Zug aus.
Wusch ... ... und die schöne alte Dampflok ...
... entschwindet in Richtung ... ... Sprendlingen. Alle Fotos vom Samstag 2.April 2005. Auf dem Foto links sind hinter der Lok die beiden Silberlinge, der rote Thekenwagen Nr.: 73 546 Köl (Bj 1936) des Verkehrs-museums Nürnberg und der Wagen der 1. Klasse, Typ AYL 401, zu sehen. Pro Fahrt wurden jeweils 250 Fahrgäste befördert.

 

Sprendlingen

Gegen 19:06 Uhr trifft der Sonderzug auf seinem Rückweg in Sprendlingen ein. In Neu-Isenburg Wasser gefasst, gewendet und um 19:45 Uhr schon wieder in Sprendlingen...
... wartet der Sonderzug auf freie Fahrt ... ... aber solang bestand die Möglichkeit, schöne Fotos zu machen (Fotos vom 2.4.2005).
Etwa 12:08 Uhr trifft der Sonderzug am Sonntag in Sprendlingen ein. Am Bahnsteig warten etwa 50 Zuschauer. Auch der Bürgermeister von Dreieich, Herr Berthold Olschewsky ist zugestiegen.
Der einzige Besucher mit einer 100 Jahr -Tafel wartet in Sprendlingen. Um 14:37 Uhr trifft der Sonderzug, Tender voraus, wieder in Sprendlingen ein.

 

Weibelfeld

An der Station Weibelfeld fährt der Sonderzug vorbei... ... daher warten hier auch sehr wenig Besucher.

 

Dreieichenhain

Blick aus dem Sonderzug auf den Bahnübergang Waldstraße. In Dreieichenhain wird der Sonderzug auch von vielen Zuschauern erwartet.

 

Götzenhain

Huuu, 6:30 Uhr aufstehen, um gegen 7:50 ... ... den Sonderzug in Götzenhain fotografieren zu können.
Kurz die Fahrgäste aufgenommen und schon ist er wieder weg. Der Sonderzug zwischen Götzenhain und Offenthal.
Sonderzug bei Götzenhain. Foto Uwe Bachmann

Etwas näher an der Bahnstrecke stand Uwe Bachmann beim fotografieren des Sonderzugs.

Auch ihm sage ich vielen Dank für das Foto.

 

Offenthal

Gegen 16:54 Uhr trifft die letzte Fahrt des Sonderzugs ... ... am Sonntag in Offenthal ein.
Nach kuzem Aufenthalt, der doch zu einigen Fotos ausreicht, fährt er weiter Richtung Urberach.

 

Urberach

Nanu, wo bleibt er denn, der Sonderzug. Fragen sich die Besucher in Urberach. Mit etwas Verspätung trifft er (am Samstag 2.4.2005) endlich um 18:46 Uhr ein.
Einige Reisende steigen zu ... ... und schon ist er wieder auf dem Weg in Richtung Offenthal.
Geschafft. Ich habe es zwei mal versucht, beim dritten Mal habe ich es geschaft: der Sonderzug überquert die einzige Eisenbahnüberführung auf der Dreieichbahn, hier in Urberach, über die Rodaustraße. Auf seinem Weg nach Ober Roden konnte ich den Sonderzug auf dem Rödermarkring von der Brücke fotografieren.

 

Ober Roden

Gegen 18:10 Uhr trifft der erste Sonderzug in Ober Roden ein. Gut, dass hier lange Aufenthalt ist, daher können viele schöne Fotos gemacht werden.
Zur Gästefahrt am 2.4.2005 trifft der Sonderzug gegen 20:20 Uhr wieder in Ober Roden ein.  
Und wieder sind wunderschöne Aufnahmen machbar.
Zur zweiten Fahrt am Sonntag, 3.April 2005 trifft der Sonderzug in Ober Roden ein. Hier starte ich meine Fahrt. Die Einfahrt vom Sonderzug aus gesehen.
Wagen 4, der Wagen mit dem ich gefahren bin, ein AYL 401, von dem nur 10 Exemplare existieren. Er hat 60 Sitzplätze der 1. Klasse. Der Waggon kommt aus Köln und wurde von DB Nostalgie gechartert. Überall das gleiche: sobald der Sonderzug hält ...
stürzt alles auf die Lok zu. Ohne ihn wäre an den zwei Fahrtagen kaum etwas gelaufen:  der Lokführer der 52 4867, Herr Klaus Mühleisen
Interessant, dieses Foto mit dem Weitwinkel. Rechts das alte Empfangsgebäude in Ober Roden, links unser Sonderzug. Der Sonderzug auf dem Weg nach Eppertshausen von der Triftbrücke fotografiert.

 

Eppertshausen

Herr Hans-Jürgen Weber schickte mir die beiden Fotos ... ... von dem Sonderzug in Eppertshausen. Vielen Dank dafür.
Der Sonderzug zwischen Eppertshausen und Münster. Foto: Uwe Bachmann

Zwischen Eppertshausen und Münster hat Uwe Bachmann den Sonderzug fotografiert.

Auch ihm sage ich vielen Dank für das Foto.

 

Münster (b. Dieburg)

Am Sonntag morgen (3.4.2005) um 8:22 Uhr saußt der Sonderzug durch Münster (b Dieburg).

 

Dieburg

Um 21:07 Uhr am 2.4.2005 hält der Sonderzug für weinige Minuten in Dieburg. Am Sonntag 3.4.2005 auf seiner letzten Rundfahrt trifft um 17:26 Uhr der Sonderzug in Dieburg ein.
Der Blick aus dem Sonderzug. Nach kurzem Halt am Gleis 5 in Dieburg...
... geht es um 17:29 Uhr pünktlich ... ... weiter via Darmstadt-Nord nach Neu-Isenburg um die letzten Gäste aussteigen zu lassen.

 

Neu-Isenburg

Hier in Neu-Isenburg ist am meisten los ... ... überall stehen an diesem Traumsonntag die Besucher und Fahrgäste, um dem nostalgischen Trieben zu zusehen.
Der Sonderzug vom gegenüberliegenden Bahnsteig. Die Lok ist an einen alten Silberling angespannt, der für die 2. Klasse eingesetzt wird. Der Zug wird einige hundert Meter weiter in Richtung Buchschlag gezogen. Dort wird die Lok umgesetzt ...

... damit sie wieder "normal" vor dem Zug angehängt werden kann.

Obwohl Neu-Isenburg mit der Dreieichbahn nichts zu tun hat, gab es hier die Möglichkeit, die Lok zu betanken und zu wenden. Dies war der Grund, hier den Start- und Zielort einzurichten.
Insgesamt wurden übrigens 8 Tonnen Kohle und 30 Kubikmeter Wasser verbraucht.

Erwischt: Herr Alex Müller (l.), Geschäftsführer der Firma IGDB GmbH, mit seinem Mitarbeiter, Herrn Carlo Dammann im Gespräch. Beide sind sicherlich froh, nach der ganzen Vorarbeit, dass die Sonderfahrten bald erfolgreich zu Ende gehen.

Es hätten noch weit mehr Fahrkarten verkauft werden können, aber ein weiterer Waggon konnte wegen der Bahnsteiglänge an den Stationen nicht angehängt werden.

 

Wenn Sie weitere schöne Fotos von der 100 Jahrfeier der Dreieichbahn haben und Sie mir diese zur Verfügung stellen, werde ich sie auf dieser Seite veröffentlichen. Bitte setzen Sie sich mit mir, am besten per Email, in Verbindung.

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